Umsetzung

Mit der Inkraftsetzung des neuen Jugendplans zum Sonntag der Jugend am 27. Juli 2014 für zunächst fünf Jahre durch Erzbischof Dr. Ludwig Schick, beginnt die Phase der Umsetzung und Operationalisierung.

Gemeinsame Umsetzung in Kooperation

Nach dem Grundsatz „Bestehendes bewahren – Neues in den Blick nehmen“ sind nun alle Akteure aufgerufen, konkrete Schritte der Umsetzung auf allen Ebenen folgen zu lassen. Für eine erfolgreiche kirchliche Kinder- und Jugend(verbands)arbeit mit gelingenden und nachhaltigen Begegnungen mit ganz unterschiedlichen jungen Menschen ist es notwendig, dass zukünftig all die, die für die Kinder- und Jugendpastoral verantwortlich sind, zusammenarbeiten und einander ergänzen. Mit dem Leitgedanken einer kooperativen Kinder- und Jugendpastoral liefert der Jugendplan dafür Ideen und konkrete Vorschläge für eine dynamische, vernetzte und ressourcenorientierte Arbeit mit und für junge Menschen.

Potential steckt in der persönlichen Auseinandersetzung

Was den neuen Jugendplan ausmacht, sind seine einzelnen Teile und Abschnitte. Jeder Abschnitt, jedes Kapitel kann für sich genommen wertvolle Impulse für unsere tägliche Arbeit geben. Was bedeutet z.B. die theologische Ausrichtung für das Handeln in unseren offenen Einrichtungen, welche Anregungen beinhalten die Potentiale z.B. bei der Gestaltung einer Veranstaltung im Jugendverband, was entdecken wir, wenn wir z.B. das Jahresprogramm einer Dekanatsjugendstelle vor dem Hintergrund der Herausforderungen oder Schwerpunktsetzungen reflektieren? Wie würde unsere Arbeit vor Ort aussehen, wenn wir gemeinsam versuchen den Leitgedanken einer kooperativen Kinder- und Jugendpastoral mit Leben zu erfüllen?

Für eine erfolgreiche Umsetzung ist es nicht notwendig, dass jede Zeile des Jugendplans von allen Ehrenamtlichen, Mandatsträger/innen und Mitarbeiter/innen gelesen wird. Wichtiger ist vielmehr eine gezielte Auseinandersetzung mit einzelnen Teilen im Kontext des jeweiligen Sozialraums und der jeweiligen Aufgaben im Verband, im Dekanat, Seelsorgebereich und Pfarrei oder der Einrichtung. Nicht alles auf einmal, aber immer wieder etwas. So wird der neue Jugendplan sein Potential entfalten!

Zentrale Unterstützung und Begleitung

Klar ist also, dass bei der Umsetzung alle gefragt sind und keine einheitliche und flächendeckende Umsetzung zentral vorgegeben werden kann. Weiterhin wird aber eine Steuerungsgruppe Vorschläge für den Operationaliserungsprozess machen, sowie zentrale Angebote, die eine Umsetzung vor Ort unterstützen und erleichtern sollen. Dazu gehören u.a.

- die Vorstellung des neuen Jugendplans durch Detlef Pötzl und Björn Scharf in allen Dekanaten des Erzbistums im Rahmen von Pastoralkonferenzen oder Regionalkonveniats (2014-2015)

- die Einrichtung von verschiedenen AGs zu Schwerpunkten des Jugendplans so. z.B. zum Leitgedanke der Kooperativen Kinder- und Jugendpastoral, zu Jugendarbeit & Ehrenamt, zur Idee der Pastoralen Zentren etc. (2015-2016)

- die Unterstützung der Umsetzung von Schwerpunkten durch die beiden Fachgruppen Medienpädagogik (Neue Kommunikationsstrukturen junger Menschen) und Umwelt (Schöpfungsverantwortung, Globalisierung und weltweite Gerechtigkeit) (2015 - ...)

- die thematische und praxisnahe Vertiefung von Schwerpunktthemen im Rahmen von Tagungen und Seminaren (2015 HBT: Asyl und Flüchtlingsarbeit – ein Thema für uns!?, 2015 IF: Jugend & Spiritualität „Und plötzlich riecht’s nach Himmel…“,  2016 HBT: Laudato Si – mit Kopf, Herz und Hand!, 2017 HBT: Inklusion in der Jugendarbeit, 2017 IF: "Social Media & Co - Medienpädagogik in der Jugendarbeit" (2015 - 2019)

- das Angebot von Fortbildungen für die Kollegen/innen im Bereich des Pastoralen Personals: 2015 und 2016: Gemeinsam mehr erreichen - Chancen einer dynamischen und sozialraumorientierten kooperativen Kinder- und Jugendpastoral (Müller, Sorgenfrei, Scharf), 2017: Jesus wohnt in unserer Straße - Ansätze und Chancen einer sozialraumorientierten Kinder- und Jugendpastoral (Müller, Sorgenfrei, Hillebrand) (2015 - ...)

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