Entstehungsgeschichte

Der Prozess der Entstehung des neuen Jugendplans für das Erzbistum Bamberg war ein langer Weg der konstruktiven und kritischen Auseinandersetzung zu Fragen einer zukunftsfähigen und einer auf die Lebenswelt von jungen Menschen zugeschnittenen kirchlichen Jugendarbeit. Viele Ehrenamtliche, Mandatsträger/innen, Hauptberufliche und Hauptamtliche in Kirche und der (kirchlichen) Jugendarbeit haben diesen Prozess aktiv begleitet, der von den Verantwortlichen durchweg transpartent gestatet wurde.

Auf dieser Seite kann die Entwicklungs des neuen Jugendplans anhand von original Auszügen aus insgesamt 17 Infobriefen nachverfolgt werden, mit denen Detlef Pötzl und Björn Scharf in der Zeit von Ende 2011 bis Anfang 2015 alle Interessierten und Beteiligten kontinuierlich über den Prozess informiert haben. Auch im Nachgang sicher noch eine spannende Geschichte...

 

Januar 2015: Jugendplan wird diözesanweit verteilt - die Umsetzung beginnt

Der neue Jugendplan liegt als sehr ansprechende und informative Broschüre vor und wird in diesen Tagen diözesanweit verteilt. Zeitgleich starten auch erste Informationsveranstaltungen zur Einführung an allen relevanten Stellen der Kinder- und Jugendpastoral in der Erzdiözese. Neben Vorstellungsrunden in den Pastoralkonferenzen oder Konveniats, gibt es einen Infotag für unsere Referenten/innen in den Dekanatsstellen, ein Plenum für die Verbandsreferenten/innen und Verbandsleitungen und Informations-, Beratungs- und Austauschmöglichkeiten im Rahmen der Hauptberuflichentagung (HBT) oder der BDKJ-Diözesanversammlung.
Zudem wollen wir anregen, den neuen Jugendplan zu einem Thema im Rahmen von Hauptamtlichenkonferenzen, Dekanats- und Diözesanversammlungen bzw. –konferenzen zu machen und ihn z. B. bei Teamklausuren und Jahresplanungen heranzuziehen. Denn zunächst ist auf allen Ebenen eine persönliche Auseinandersetzung mit der Thematik gefragt sowie eine überzeugende, eigene Positionierung.

Es gilt nun die Praxis im Sinne des Jugendplans anstoßen, Chancen zu ergreifen, Entwicklungsschritte zu planen und einzuleiten. Wichtig ist dabei der Blick auf die Anliegen junger Menschen, das eigene Handlungsfeld und die eigenen Ressourcen. Darüber hinaus gilt, verbindend für alle Bereiche, der Leitgedanke der kooperativen Kinder- und Jugendpastoral.

 

Juli 2014: Neuer Jugendplan in Kraft

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass der Erzbischof den überarbeiteten Jugendplan angenommen und zum Sonntag der Jugend, am 27. Juli 2014 für fünf Jahre in Kraft gesetzt hat.
Der neue kirchliche Jugendplan beschreibt ab nun die Leitlinien, Rahmenbedingungen und Schwerpunktsetzungen der Kinder- und Jugend(verbands)arbeit im Erzbistum Bamberg. Nach den Sommerferien wird sich die Steuerungsgruppe mit Fragen der Operationalisierung auseinandersetzten, das betrifft zunächst die Veröffentlichung und Einführung des neuen Jugendplans an allen relevanten Stellen der Kinder- und Jugendpastoral in der Erzdiözese. Im Weiteren wird es dann um die Entwicklung von Konzepten, die Festlegung von ersten Schwer-punkten und die Realisierung von Modellprojekten gehen. Mit seiner Umsetzung wollen wir die Anliegen und Bedürfnisse von jungen Menschen aufgreifen und zugleich Schritte hin zu einer zukunftsorientierten Kinder- und Jugend(verbands)arbeit gehen.

Mai 2014: Jugendplan soll zum "Sonntag der Jugend" in Kraft gesetzt werden, aber …

… es gibt noch Änderungsbedarf. Nach der Diskussion des Jugendplanentwurfs in der Ordinariatskonferenz und nach einem Gespräch mit Erzbischof Dr. Ludwig Schick ist klar, dass hinsichtlich der Struktur und des Umfangs des gesamten Jugendplans noch Überarbeitungen notwendig sind. Dazu gehören die Einarbeitung des Dreischritts Sehen-Urteilen-Handeln, die Überarbeitung der Ausführungen zur theologischen Fundierung und eine insgesamte Kürzung des Textes ohne weitere inhaltlichen Vorgaben.
Der Erzbischof ist allerdings auch zuversichtlich, dass die notwendigen Änderungen in den nächsten Wochen eingearbeitet werden können, so dass derJugendplan zum Sonntag der Jugend – am 27.07.2014 – in Kraft gesetzt werden kann. Für die Steuerungsgruppe bedeuten diese Änderungswünsche zusätzliche Arbeit, die im Vorfeld nicht absehbar war. Die Überarbeitung wird nun schnellstmöglich auf den Weg gebracht. Dabei ist klar, dass die wesentlichen Inhalte des Jugendplans, insbesondere auch die, welche aus dem Jugendforum entstanden sind, bestehen bleiben.

Februar 2014: Größtenteils Zustimmung durch die Ordinariatskonferenz

Wie geplant konnte der Jugendplan-Entwurf 3 Anfang November in die Ordinariatskonferenz eingebracht werden. Die Beratung selbst fand dann erst im Rahmen der Ordinariatsklausur vom 03.-04.02.2014 statt. Positiv vermerken können wir, dass unser Jugendplan hier größtenteils Zustimmung erhielt. Allerdings gab es mit Blick auf Kapitel 1 „Grundlagen“, insbesondere hinsichtlich der theologischen Fundierung, einzelne Kritikpunkte und Vorbehalte.


November 2013: Vorlage in der Ordinariatskonferenz

Am 06.11. wird der finale dritte Entwurf des neuen Jugendplans der Ordinariatskonferenz (OK) vorgelegt. Detlef Pötzl informiert in diesem Rahmen auch über den Entstehungsprozess, die Logik und den Aufbau des Jugendplans. Die abschließende Beratung soll bei der OK im Dezember erfolgen, so dass der Jugendplan noch in 2013 in Kraft gesetzt werden kann.


Oktober 2013: Dritter Entwurf und letzte Feedbackschleife

Nach mehreren Monaten der intensiven Beschäftigung mit den Eingaben zum Entwurf 2 und einer umfassenden Überarbeitung liegt nun der Entwurf 3 des neuen Jugendplans 2013 vor. Anders als ursprünglich geplant, hat sich die Steuerungsgruppe entschlossen nochmals eine Rückmeldeschleife einzubauen, bevor der finale Entwurf 3 der Ordinariatskonferenz und dem Erzbischof vorgelegt wird. Im Sinne unseres transparenten Prozesses und den umfangreichen Überarbeitungen erscheint uns dieses Vorgehen als ebenso geboten wie sinnvoll.

März 2013: Zweiter Entwurf des neuen Jugendplans veröffentlicht

Die Rückmeldephase über das Onlineforum zum Entwurf 1 des neuen Jugendplans ist beendet. Obwohl die Beteiligung eher übersichtlich war, sind doch in knapp sechs Wochen über 100 Wortmeldungen an Feedback und Änderungsvorschlägen eingegangen, diese wurden gesichtet, in der Steuerungsgruppe beraten und zu einem großen Teil auch eingearbeitet. Beiträge zur theologischen Fundierung wurden direkt an Prof. Haslinger weitergeleitet. Wichtig für den weiteren Prozess war, dass der Entwurf 1 nicht grundsätzlich in Frage gestellt wurde, so dass auf dieser Basis aufgebaut werden konnte. Nach nur drei Wochen intensiver Überarbeitung wurde noch vor Ostern der Entwurf 2 veröffentlicht, dieser enthält neben Teil I „Jugendplan“ auch Teil II „Aufgabenbeschreibungen“. Alle Änderungen & Ergänzungen sind farblich hervorgehoben, Streichungen können im direkten Vergleich mit Entwurf 1 nachvollzogen werden. Der Entwurf 2 ist nun die Basis für die weiteren Beratungen im Rahmen der BDKJ-Diözesanversammlung (19.-21.04.) und der Hauptberuflichen Tagung (22.-23.04.). Hier wird es um weitere Verbesserungen im Detail gehen, wobei auch wieder möglichst konkrete Änderungsvorschläge gefragt sind.

Alle Mandatsträger/innen und Mitarbeiter/innen die zur DV oder HBT verhindert sind, können gerne ihre Beiträge bis zum 06. Mai per Mail direkt an Björn Scharf übermitteln. Der Teil III „Anhang“ wird erst nach Abschluss der Beratungen erstellt, Wünsche und Anregungen hierfür nehmen wir jederzeit gerne auf.

 

Januar 2013: Erster Entwurf des neuen Jugendplans vorgestellt

Mit Beginn des neuen Jahres liegt nun der erste Entwurf für den Jugendplan 2013 vor. Die Steuerungsgruppe für den Jugendplanprozess freut sich, nach einer intensiven Schreibphase im Herbst, den Konferenzen, Beratungen und Workshoptagen im Vorfeld, sowie dem Jugendforum, nun eine erste umfassende Diskussionsgrundlage vorstellen zu können. Dies betont auch der verantwortliche Projektreferent Björn Scharf: „Wir freuen uns nun wirklich darauf, mit allen Verantwortlichen in der Jugendarbeit über den Entwurf ins Gespräch zu kommen und in die weitere Diskussion einzusteigen. Dabei wünschen wir uns vor allem ein klares Feedback sowie möglichst konkrete Anregungen und Verbesserungsvorschläge!“    [...]   Der vorliegende Entwurf ist mit knapp 75 Seiten als breit angelegte Diskussionsgrundlage zu sehen.

Eingeflossen ist, neben den Ergebnissen des Jugendforums, vor allem auch eine umfassende theologische Fundierung, die Prof. Dr. theol. habil. Herbert Haslinger, Lehrstuhl für Pastoraltheologie, Homiletik, Religionspädagogik und Katechetik an der Theologischen Fakultät Paderborn, im Auftrag und in Absprache mit der Steuerungsgruppe erstellt hat.
Darüber hinaus wurden auch Erkenntnisse aus aktuellen Jugendstudien berücksichtigt, u.a. Shell 2012, Sinus U18 oder die Expertise zur „Lage und Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg 2010“, ebenso wie Impulse aus Tagungen, Konferenzen und Versammlungen der Jugendarbeit, sowie eigene Beobachtungen, Einschätzungen und Bewertungen.


Oktober 2012: Auswertung des Jugendforums online  

Seit Mitte Oktober stehen eine Vielzahl an Dokumenten zum Jugendforum, insbesondere die Ergebnisse der Zukunftswerkstätten in Form einer Fotodokumentation mit Kommentierungen der Steuerungsgruppe, auf unseren Seiten unter der Rubrik "Dokumentation" bereit. Viele dieser Ergebnisse werden in den Entwürfen zum neuen Jugendplan aufgegriffen werden, stehen aber auch als Anregung für die Kinder- und Jugend(verbands)arbeit vor Ort zur Verfügung. Denn vieles muss nicht erst in einen großen Plan gefasst werden, sondern kann von den Aktiven und Engagierten in Pfarreien, Dekanaten, Verbänden und Einrichtungen auch schon jetzt mit Leben gefüllt, realisiert oder weitergedacht werden.  

Juni, Juli und September 2012: Workshoptage

Wie schon am Jugendforum in Vierzehnheiligen angekündigt, wollen wir in den nächsten Monaten Workshoptage anbieten, um (nochmals) vertiefend nach konkreten Positionierungen, Zielsetzungen, Perspektiven und Forderungen für den Jugendplan(prozess) zu suchen. Die Workshoptage dienen als Ergänzung oder Weiterführung des Jugendforums und stellen eine weitere Möglichkeit der Beteiligung im Rahmen des Jugendplanprozesses dar.

Jugendarbeit im ländlichen Raum
Samstag, den 30. Juni von 09:30 – 17:00 Uhr, Bamberg, Bistumshaus
Richard Stefke (Landesseelsorger der KLJB in Bayern) und Björn Scharf

Kooperative Kinder- und Jugendpastoral
Samstag, den 14. Juli von 09:30 – 17:00 Uhr, Bamberg, Bistumshaus
Georg Böllner-John (Gemeindekatechese im Seelsorgeamt, Bamberg) und Björn Scharf

Jugendarbeit und Schule
Samstag, den 21. Juli von 09:30 – 17:00 Uhr, Nürnberg, Haus der Stadtkirche
Karin Feige (KJR-München) und Klaus Achatzy

Diakonischer Ansatz der Jugendpastoral
Samstag, den 15.09.2012 von 09:30 – 17:00 Uhr, Nürnberg, Haus der Stadtkirche
Michael Schüßler (Uni Tübingen) und Klaus Achatzy

Die Workshoptage richten sich an Mitarbeiter/innen der Jugend(verbands)arbeit, Mandatsträger/innen aus BDKJ und Jugendverbänden, Interessierte und Aktive der Kinder- und Jugendpastoral in Verbänden, Dekanaten, Seelsorgebereichen, Pfarrreien und Einrichtungen und im Besonderen auch an alle Teilnehmer/innen des Jugendforums. 


April 2012: Auswertung des Jugendforums

Vor genau zwei Monaten ging unser Jugendforum „Die Zukunft auf dem Plan - Jugendplan 2013 - Offene Wege für eine zukunftsfähige kirchliche Jugend(verbands)arbeit“ in Vierzehnheiligen mit der Präsentation der Ergebnisse der acht Zukunftswerkstätten zu Ende. Von Seiten der Steuerungsgruppe waren wir mit dem Jugendforum und den dort erzielten Ergebnissen sehr zufrieden. Tief beeindruckt hat uns die große Beteiligung von so vielen, die unglaubliche Arbeitshaltung und die Begeisterung aller Teilnehmer/innen an diesem anspruchsvollen und arbeitsintensiven Wochenende! Sehr glücklich waren wir auch über unsere 10 Moderatoren/innen, die mit ihrem methodischem Know-how und ihrer ganz persönlichen Note ihre Gruppen zuverlässig und ansprechend durch die Phasen der Zukunftswerkstätten leiteten. Dies zeigte auch die Auswertung der Reflexionsbögen, wo neben der tollen Atmosphäre und der guten Zusammenarbeit in den Gruppen, auch die 10 Modertoren besonders positiv bewertet wurden. Überhaupt beurteilten 75% der Teilnehmer/innen das Jugendforum mit gut bis sehr gut, keine einzige Rückmeldung war schlechter als befriedigend!

Allen, die zum Gelingen dieses Wochenendes beigetragen haben, möchten wir auch auf diesem Wege nochmals unseren herzlichen Dank aussprechen!

Von Seiten der Steuerungsgruppe haben wir mittlerweile die ersten allgemeinen Auswertungsrunden hinter uns. Jetzt steht die detaillierte Analyse und Auswertung der Arbeitsgruppenergebnisse an, in die wir auch nochmals die Moderatoren/innen der Zukunftswerkstätten als „Anwälte“ ihrer Gruppen einbinden wollen, um mit ihnen die ZW-Ergebnisse und unsere Einschätzungen zu diskutieren. Für Juni und Juli sind dann vier Workshoptage geplant, zu Themen, die wir am Jugendforum nicht behandeln konnten oder die wir nochmals vertiefen wollen. Noch vor der Sommerpause soll die Dokumentation vorliegen und im September der erste Entwurf des neuen Jugendplans durch Detlef Pötzl und Björn Scharf verfasst werden. Einen Beitrag zum Entwurf leistet auch Prof. Herbert Haslinger von der Theologischen Fakultät Paderborn. Ende Oktober soll der Jugendplan dann über ein Online-Redaktionssystem vorgestellt werden und kann dort (nach vorheriger Anmeldung) von allen Interessierten redigiert und kommentiert werden.


Februar 2012: Jugendforum in Vierzehnheiligen

Das Jugendforum in Vierzehnheiligen findet vom 24.-26. Februar 2012 als Zukunftswerkstatt statt und steht unter dem Thema: Die Zukunft auf dem Plan – Jugendplan 2013 (Offene Wege für eine zukunftsfähige kirchliche Jugend(verbands)arbeit!)

Das Jugendforum richtet sich an alle Verantwortlichen der kirchlichen Kinder- und Jugend(verbands)arbeit und alle interessierten Jugendliche und junge Erwachsene. Mit der Methode der Zukunftswerkstatt wollen wir in einer Vielzahl von Themengruppen die aktuelle Situation der kirchlichen Jugend(verbands)arbeit analysieren, diskutieren und kritisieren. Daraus resultierend sollen Visionen entwickelt werden, um dann konkrete Positionen und Forderungen zu formulieren, in Hinblick auf Konzeption, Grundsätze, Handlungsfelder, Zielsetzungen und Organisationsstruktur einer zukunftsfähigen kirchlichen Jugend(verbands)arbeit.

Eine einmalige Gelegenheit - Das Jugendforum greift den ausdrücklichen Wunsch von Seiten der BDKJ-Diözesanversammlung als auch der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf, nach Beteiligung zu einem frühen Zeitpunkt des Jugendplanprozesses, ist aber in dieser Form auch eine einmalige Gelegenheit. Im Laufe des Prozesses zum neuen Jugendplan wird es keine vergleichbare Veranstaltung geben und es gibt auch nur diesen Termin, danach läuft der Prozess weiter und andere Formen der Beteiligung sind notwendig.

Jugendforum als Zukunftssicherung - Alle, die am Jugendforum teilnehmen, tragen damit auch zur Sicherung der Grundlagen für das eigene Engagement bei und helfen mit, dass die kirchliche Jugend(verbands)arbeit auch zukünftig und vor dem Hintergrund deutlich veränderter (nicht nur gesellschaftlicher) Rahmenbedingungen ein attraktives Angebot für Kinder-, Jugendliche und junge Erwachsene haben wird, als auch ein attraktives Arbeits- und Engagementfeld für Mitarbeiter und Ehrenamtliche bleibt. Denn wir haben eine zukunftsfähige kirchliche Jugend(verbands)arbeit auf dem Plan!


Oktober und November 2011: Zeitplan wird vorgestellt, Homepage geht online und das Jugendforum wird angekündigt

Mit den Inforbiefen 2 und 3 geht die Dokuementationsseite zum Jugendplan online, wird der Zeitplan für den Entwicklungsprozess vorgestellt und das Jugendforum in Vierzehnheiligen angekündigt.

 

Juli 2011: Ein erster Infobrief als Auftakt für einen transparenten Prozess

Mit Infobriefen werden ab sofort alle Aktuere der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit und alle Interessierten, über den aktuellen Stand des Jugendplanprozess informiert. Zunächst sind erste grundsätzliche Entscheidungen getroffen worden:

Einrichtung einer Steuerungsgruppe
Zur Erstellung des Jugendplans und die Planung des dafür notwendigen Prozesses wird eine Projektsteuerungsgruppe Jugendplan eingerichtet. Ihr gehören die beiden Leiter des Jugendamtes der Erzdiözese, die beiden hauptmaltichen BDKJ-Vorsitzenden, eine Vertreterin der MAV und Björn Scharf als zuständiger Projektreferent an.
Entscheidungen werden in der Steuerungsgruppe nach Möglichkeit im Konsens getroffen, wobei die Mitarbeitervertreterin und der Projektkoordinator beratende Stimme haben. Sollte sich in bestimmten Fragen
kein Konsens herbeiführen lassen, so entscheidet die Mehrheit, in Pattsituationen der Diözesanjugendpfarrer.
Der kirchliche Jugendplan wird von unserem Erzbischof in Kraft gesetzt. Die Letztentscheidung über die Inhalte des Jugendplans obliegt deshalb ihm.

Grundsätzliche Ausrichtung des Prozesses
Vor dem Hintergrund der Rückmeldungen aus der HBT und der BDKJ-Diözesanversammlung, sowie eigener Erwartungen und Zielsetzungen, hat die Steuerungsgruppe fünf Leitpunkte festgelegt, die für den Jugendplanprozess gelten sollen:

Es wird ein transparenter Prozess angestrebt, der eine breite Beteiligung ermöglicht und an dessen Ende ein neuer Jugendplan für das Erzbistum Bamberg steht, der relevant für die praktische Arbeit ist und Schritte in Richtung Zukunftsfähigkeit kirchlicher Jugend(verbands)arbeit vollzieht.

Dabei wird der Jugendplan als Konkretion des Pastoralplans verstanden, für den Bereich der Jugend(verbands)arbeit und der gesamten Jugendpastoral, d.h. für alle die im Erzbistum kirchliche Kinder- und Jugendarbeit verantworten. Zur angestrebten Transparenz des Prozesses gehört auch, dass ab Oktober 2011 alle relevanten Informationen auf unserer Homepage zusammengestellt werden. Wichtige Zwischenschritte werden über Rundscheiben kommuniziert bzw. in der MA-Versammlung und der BDKJ-Diözesanversammlung vorgestellt und beraten. Selbstverständlich sind darüber hinaus auch Informationen und Beratungen gegenüber der Ordinariatskonferenz und dem Erzbischof einzuplanen.

Gesamtplan und Zeitschiene
Der Gesamtplan und die zugehörige Zeitschiene für den Jugendplanprozess soll bis/im Oktober 2011 kommuniziert werden. Ein Abschluss des Prozesses ist nach unserer Einschätzung, vor dem Hintergrund einer breiten Beteiligung, diversen Beratungsschleifen, der notwendigen redaktionellen Phasen und unserer Ressourcen, nicht vor Herbst 2013 zu erwarten.

Juli 2011: Den Aufbruch wagen - auf dem Weg zum neuen Jugendplan

Der kirchliche Jugendplan beschreibt die Leitlinien und Rahmenbedingungen der Kinder- und Jugendarbeit im Erzbistum Bamberg. Er soll umsetzen, was im Pastoralplan für das Erzbistum Bamberg "Den Aufbruch wagen - heute!" an wichtigen Weichenstellungen für eine zukunftsorientierte Pastoral festgelegt wurde und versteht sich als Konkretion des Pastoralplans im Hinblick auf Kinder und Jugendliche. "Er soll mit wachem Verstand, mit großer Hoffnung und mit starker Liebe in den Pfarreien, Verbänden und in der offenen Kinder- und Jugendarbeit umgesetzt werden." schreibt Erzbischof Ludwig Schick in seinem Vorwort zum aktuellen Jugendplan aus dem Jahre 2006.

Im Erzbistum Bamberg gibt es ein lange Tradition, dass der Jugendplan in regelmäßigen Abständen überprüft und vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen, veränderter Rahmenbedingungen und neuen Anforderungen durch die Verantwortlichen für die Kinder- und Jugend(verbands)arbeit angepasst wird. Seit 1978 erhält so das Erzbistum Bamberg alle sieben Jahre einen neuen Jugendplan und nach 1978, 1985, 1992, 1999 und 2006 steht folglich der nächste Jugendplan für das Jahr 2013 an.

Auf unserer Homepage sollen wichtige Informationen zum aktuellen Jugendplanprozess zusammengefasst werden, so dass sich alle Interessierten und Engagierten in allen Bereichen der kirchlichen Jugend(verbands)arbeit einen Überblick verschaffen und sich mit ihren Anregungen einbringen können.

"Das Gelingen des Prozesses und der Abschluss mit einem neuen und zukunftsweisenden Jugendplan für das Erzbistum Bamberg hängt entscheidend von unserem konstruktiven Zusammenwirken in den kommenden knapp zwei Jahren ab. Wir wollen ermutigen und aufrufen, Euch in diesem Sinne in die anstehenden Beratungen einzubringen und den Prozess mitzugestalten, im Interesse der Kinder- und Jugendlichen und im Interesse der kirchlichen Kinder- und Jugend(verbands)arbeit!"